Existenzgründer sollten u.a. wissen:

Das Unternehmensziel wird detailliert auf seine Erfolgsaussichten untersucht. Dazu gehört die genaue Definition der anzubietenden Leistung. In dieser Phase der Existenzgründung ist zu prüfen, ob für die Idee und das Angebot eine Marktlücke und eine entsprechende Nachfrage vorhanden sind.
Es wird untersucht, ob der Gründer die persönliche Eignung zum Unternehmer mitbringt. Neben einer guten Idee muss der zukünftige Unternehmer Durchsetzungsfähigkeit, Belastbarkeit und die Bereitschaft mitbringen, zumindest in der Anfangsphase auf Urlaub und einen "pünktlichen Feierabend" zu verzichten.
Die Situation und die voraussichtliche Entwicklung im Marktsegment bzw. in der Branche des zu gründenden Unternehmens werden analysiert. In diese Phase fällt auch die Festlegung der optimalen Rechtsform, wobei betriebswirtschaftliche Überlegungen, Steuer- und Haftungsfragen zu berücksichtigen sind. Schließlich werden die Finanzierungsmöglichkeiten im Einzelnen geprüft.
Existenzgründer haben vieles zu bedenken, bevor sie ihr Unternehmen eröffnen und ihre Leistungen am Markt anbieten können. Selbstbewusstsein, Optimismus und eine gute Idee allein genügen dabei nicht. Neben dem richtigen Produkt oder der richtigen Dienstleistung zählen als Erfolgsfaktoren vor allem:
Existenzgründer sind gut beraten, Zeit und Mühe in die Vorbereitung zu stecken. Meist ist dies um ein vielfaches billiger, als später für Fehler oder Versäumnisse zu bezahlen.
Steuerberaterinnen und Steuerberater können nicht nur in steuerrechtlichen Fragen, sondern auch in allen betriebswirtschaftlichen Fragen der Existenzgründung helfen. Meistens sind sie dem Unternehmer auch danach ein Partner über viele Jahre.